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Unsere heutige Kulturlandschaft hat sich auf Grund der diversen Nutzungsformen entwickelt. In früheren Zeiten durch einen Wechsel aus Beweidung und Heugewinnung oder reiner Beweidung. Diese Nutzung hatte zur Folge, dass sich zum Teil sehr hochwertige ökologische und biodiverse Flächen entwickeln konnten. So z.B. die Wachholderheiden und Orchideenflächen auf der Schwäbischen Alb oder die nach der FFH-Richtlinie geschützen Berg- oder Flachland(mäh)wiesen etc.

Viele dieser ökologisch und naturschutzfachlich wertvollen Flächen benötigen ein gezieltes Pflegeregime um sie weiterhin zu erhalten. Häufig ist die rein maschninelle Pflege das Mittel der Wahl. Dies liegt entweder daran, dass die kostengünstigste Variante gewählt wird, keine Tierhalter in der Umgebung mehr vorhanden sind oder keine Beweidung mehr stattfindet. Eine an die Fläche, den Standort und die Artenzusammensatzung angepasste Pflege hochwertiger Flächen mit Tieren hat viele Vorteile und sorgt für eine Mosaik an Effekten. Durch die Besatzdichte, die Weidedauer, die Wahl und Reihenfolge der Tierarten können bestimmte Ziele verfolgt und umgesetzt werden. So eignen sich beispielsweise Ziegen für die Erstpflege und Gehölzreduktion, Schafe für die Folgepflege, Esel für sandige, magere und Exmoor Ponys für feuchte, nasse Stadorte. Auch in der Neophyten- oder Dominanzpflanzenreduktion gibt es durch Beweidung Erfolge zu verzeichnen, in denen die maschinelle Pflege kaum etwas ausrichten konnte (nähere Infos sind bei den jeweiligen Tierarten weiter unten beschrieben).

Wir blicken auf 15 Jahre Erfahrung in der Bearbeitung naturschutzfachlich hochwertiger Flächen mittels Beweidung mit angepassten, regionalen alten Rassen zurück. In dieser Zeit haben wir für Verwaltung, Gemeinden und Unternehmen wertvolle Flächen mit entsprechenden Zielen gepflegt.

Der Einsatz verschiedener Tierarten mit unterschiedlichem Fraßverhalten ermöglicht uns spezielle Pflegeziele in unterschiedlichen Lebensräumen zu erreichen.

Falls Sie eine Fläche haben oder von einer wissen, die mit ökologischen Zielen gepflegt werden soll, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Gerne fertigen wir auch ein Monitoring über die Auswirkungen und Veränderungen an.

Bergschafe im Rheinvorland

  • Esel für trockene, sandige sehr magere Standorte, sowie zur Bekämpfung von dominanten und rhizombildenden Gräsern wie Land-Reitgras (Calamgrostis epigejos).

  • Exmoorponys für Waldweide, feuchte und nasse Standorte, sowie zur Bekämpfung und Verjüngung von Adlerfarn, Binsen, Seggen und Schilf

  • Bergschafe für steile und grasige Flächen, sowie zur Bekämpfung von Goldrute, Kermesbeere oder Indischem Springkraut

  • Schwarzwaldziegen für verbuschte Bereiche oder zur Bekämpfung von Spätblühender Traubenkirsche, Riesenknöterich und Goldrute

    Esel im Sandbiotop