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Verlust von Biodiversität ist nicht nur bei Wildtieren und Wildpflanzen zu beobachten. Es gibt seit vielen Jahrzehnten auch bei Haus- und Nutztieren, sowie Nutzpflanzen einen massiven Rückgang sowie Verlust der Sorten- und Rassevielfalt zu verzeichnen. Mehrere hundert, ursprünglich in Mitteleuropa eingesetzte Nutztierrassen sind bereits verschwunden und viele weitere sind so gut wie ausgestorben.

Die Ansprüche an Wirtschaftlichkeit, wie schnelles Muskelwachstum, hohe Milch- oder Legeleistung stehen über genetischer Vielfalt, Gesundheit oder regionaler Anpassung födern damit die Züchtung entpsrechender hochleistungs Rassen.

 

Die GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und aussterbender Nutz- und Haustierrassen) bemüht sich mit ihren Mitgliedern bedrohte Haus- und Nutztierrassen der Roten Liste zu erhalten sowie die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Es wird in Arbchehöfe und Archeparks unterschieden:

Auf den sogenannten GEH-Archehöfen, werden die entsprechenden Tiere zu ihrem ursprünglichen Einsatzzweck landwirtschaftlich gehalten, gezüchtet und genutzt.

Auf den GEH-Archeparks, werden die bedrohten Haus- und Nutztiere gezüchtet, aber vor allem der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine landwirtschaftliche Nutzung ist allerdings unüblich.