Landschaftspflege

Unsere Tiere sind Dienstleister im Naturschutz, das bedeutet sie können durch ihre unterschiedliche Art zu fressen und was sie fressen auf speziellen Naturschutzflächen zur gezielten Landschaftspflege eingesetzt werden.

Ohne Landschaftspflege wären artenreiche Trocken- oder Magerrasen, Wacholderheiden nicht denkbar. Entstanden durch Beweidung, überwiegend durch Schafe, Ziegen, aber auch Rinder und Schweine, können diese leider immer seltener werdenden Lebensräume nur durch eine extensive Nutzung wie die Beweidung erhalten und gefördert werden.

Selbst eine naturschutzfachlich sanfte maschinelle Pflege kann nicht die ökologischen Vorteile bieten, wie sie durch eine extensive Beweidung entstehen. Bei rein maschineller Pflege wird eine Fläche einheitlich bearbeitet. Im Gegensatz zu einer Beweidung, da es hierbei zu vielen dynamischen Prozessen kommt, die wiederum überlebenswichtig für eine große Zahl Wildtier- und Wildpflanzenarten sind. So sind z.B. Rohbodenstellen wichtig für Pflanzen wie Orchideen, die gegenüber anderen Pflanzen konkurrenzschwach sind. Auch der anfallende Mist ist nicht zu unterschätzen, da Dungfliegen, Mistkäfer und viele andere Insekten auf ihn angewiesen sind. Durch eine extensive Beweidung entsteht ein sogenanntes Standortmosaik, also viele unterschiedliche Lebensräume für eine Vielzahl unterschiedlicher Arten. Flächen, die auf diese Weise genutzt werden, weisen eine sehr hohe Biodiversität auf.